herumliefen

  1. "Ich wollte mit dem Kopf ganz allein durch die Schaubühnenwand, hinter der so viele paranoide Leute, vom Requisiteur bis zum Direktor, herumliefen, wie ich sie zwischen Sidney und Sizilien niemals gesehen hatte", so Simon. ( Quelle: Welt 1999)
  2. Am Anfang hat er noch Hemmungen: 'Für mich waren Jungs, die mit der Bibel herumliefen, Muttersöhnchen.' ( Quelle: Süddeutsche Zeitung 1995)
  3. Statt Winterkohl einzulagern, gibt es das ganze Jahr über frisches Obst, statt Zuteilungskarten gibt es Preisnachlässe. 20 Jahre ist es her, daß die meisten Chinesen in blauer oder grauer Mao-Einheitskleidung herumliefen. ( Quelle: Rheinischer Merkur 1997)
  4. Große kosmische Zusammenstöße gehörten bisher ins Reich der phantastischen Geschichten aus der Zukunft - oder aus der Urzeit, als die Saurier noch auf der Erde herumliefen. ( Quelle: )
  5. Gut zwanzig Minuten beobachteten sie das eindrucksvolle Treiben der Börsianer, die entweder wie aufgescheucht herumliefen, vor Computerbildschirmen standen, telefonierten oder zwecks An- und Verkauf herumschrien. ( Quelle: Frankfurter Rundschau 1993)
  6. Dies wäre, so Dieter Lattmann, schon deswegen nicht möglich gewesen, weil beim Saarbrücker Kongreß 1984 genügend Agenten des Verfassungsschutzes herumliefen. ( Quelle: FAZ 1994)
  7. Sicher, sie habe viele Stars kennen gelernt, aber dort sei es so langweilig oder so spannend gewesen wie auf jeder ganz normalen Abiturparty auch; nur dass auf einer Abiturparty keine Fernsehteams oder Fotografen herumliefen. ( Quelle: Die Zeit (27/2004))
  8. Es 'war ein kleiner abgelegener Gebirgsort, wo die Männer mit biblischen Haaren herumliefen und die Buben in einer merkwürdigen Mischung nach Ungebrochenheit und Theater aussahen.' ( Quelle: Süddeutsche Zeitung 1995)
  9. Gar nicht mal an den vielen Fernsehteams, die plötzlich im Olympiastadion herumliefen und alles filmten, was nicht schnell genug in Deckung ging. ( Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 04.11.2002)
  10. Die Demokratisierung durch die Französische Revolution ist daran abzulesen, daß adelige Männer sich plötzlich nicht mehr trauten, Farbe zu zeigen (außer bei der Weste), sondern so trist herumliefen wie Otto Normalmensch. ( Quelle: Süddeutsche Zeitung 1995)