im 18. Jahrhundert entlehnt von französisch galimatias (neulateinisch gallimathia ). Herkunft des Wortes unklar, nachweisbar seit dem 16. Jahrhundert. Vermutet wird die Herkunft aus der Pariser Studentensprache mit der Bedeutung „Streithähne“❬ref❭❬/ref❭ oder nach einer fiktiven Ortsbezeichnung in der Satire »Ménipée« „Galimathie“ (jargon de galimatias)❬ref❭, Stichwort: „Galimatias“, Seite 327❬/ref❭
Beispiele
[1] „Es übersteigt jedoch alle Beschreibung, in welch sonderbarem Gemische des fadesten und unsinnigsten Galimathias mit einzelnen äußerst pikanten Streiflichtern von Scharfsinn sich der Mensch in einer süßlich wispernden Sprache nun gegen mich vernehmen ließ.“❬ref❭Eduard Mörike: Maler Nolten, zitiert nach Projekt Gutenberg❬/ref❭
[1] „Ich ließ Kinder von drei Jahren den unsinnigsten Galimathias buchstabieren, nur weil er unsinnig schwer war.“❬ref❭Johann Heinrich Pestalozzi: Wie Gertrud ihre Kinder lehrt, zitiert nach Projekt Gutenberg❬/ref❭
[1] Drei Tage später hatten die Verschworenen den Hochgenuß, den ganzen Galimathias in der einen oder andern Zeitung wiederzufinden.