[1] Es gibt bestimmte Wortendungen, an denen man die Konversionsrichtung erahnen kann.
[1] Im Fall von grün und (das) Grün muss man aus semantischen Gründen den Wechsel vom Adjektiv zum Substantiv als Konversionsrichtung ansehen und nicht den umgekehrten Fall; in anderen Fällen kommen auch andere Konversionsrichtungen vor: Röntgen → röntgen,laufen → (das) Laufen,du → (das) Du und andere mehr.
[1] „Obwohl diese Konversionsrichtung in der Literatur häufig vernachlässigt wird, kann anhand von jugendsprachlichen Wertausdrücken gezeigt werden, dass Nomen-Adjektiv-Konversion im Deutschen einen produktiven Wortbildungsprozess darstellt.“❬ref❭Abstracts Deutsche Sprache 3/06❬/ref❭
[1] „...intuitiv gehören Stämme einer Wortart an, wenn man der Intuition folgt, gibt es bestimmte ‚Konversionsrichtungen‘ nicht (oder nur ganz selten):...“❬ref❭Anke Lüdeling: Einführung in die Morphologie. Weitere Wortbildungsarten, Wintersemester 2002/2003, Humboldt-Universität Berlin.❬/ref❭
[1] „Wann kann man die Konversionsrichtung gut bestimmen, wann nicht?“❬ref❭ Wolfgang Schindler: Hauptseminar „Probleme der Morphologie“. München, Sommersemester 2010.❬/ref❭
[1] „Als alternative Analyse von Konversion bietet sich kategoriale Indeterminiertheit von Stämmen an: Wenn das Vorkommen eines Stamms in verschiedenen Wortarten symmetrisch ist, läßt sich die Konversionsrichtung nicht feststellen.“❬ref❭Christian Lehmann: Morphologische Analyse, Abschnitt Konversion.❬/ref❭