[1] Linguistik: norddeutsche Mischsprache aus dem Niederdeutschen und der hochdeutschen Standardsprache
Herkunft
Kluge verweist auf „messing(i)sch“ und führt aus: „Wohl eine Verballhornung aus niederdeutsch ‚misench‘ »meißnisch« in Anlehnung an das Mischmetall ‚Messing‘.“❬ref❭ Kluge. Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. Bearbeitet von Elmar Seebold. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. de Gruyter, Berlin/ New York 2002, Stichwörter: „missingsch“, „messing(i)sch“. ISBN 3-11-017472-3. Kursiv gedruckt: misench und Messing. Abkürzung aufgelöst.❬/ref❭
[1] „Das letzte lautimitierende Gebilde muß in der Art des Missingsch, der Hamburger Stadtmundart, ausgesprochen werden.“❬ref❭Christoph Gutknecht: Lauter böhmische Dörfer. Wie die Wörter zu ihrer Bedeutung kamen. Beck, München 1995, Seite 79. ISBN 3-406-39206-7.❬/ref❭
[1] „Weiteren Kreisen sind derartige Sprechweisen aus Fritz Reuters »Ut mine Stromtid« bekannt, wo dieses »Missingsch«, wie sie dort genannt werden, in Inspektor Bräsig einen unvergeßlichen Vertreter gefunden hat.“❬ref❭Walter Porzig: Das Wunder der Sprache. Probleme, Methoden und Ergebnisse der modernen Sprachwissenschaft. Dritte Auflage. Francke, Bern/München 1962, Seite 261. ❬/ref❭